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„Osteuropäisches“ Bayern im 20.-21. Jh.: kulturelle und literarische Spuren von Migrationsbewegungen

Bayerisch-tschechische Sommerschule in München

27.07.2026 – 31.07.2026

„Osteuropäisches“ Bayern im 20.-21. Jh.: kulturelle und literarische Spuren von Migrationsbewegungen
27.07.2026–31.07.2026

Bayerisch-tschechische Sommerschule in München

Die Sommerschule konzentriert sich auf historische und kulturelle Verflechtungen zwischen Bayern und Ostmitteleuropa. Im Fokus stehen insbesondere Migrationen aus Tschechien und der Ukraine nach Bayern. Wie haben diese Bewegungen die kulturelle Landschaft Bayerns mitgeprägt? Welche Spuren haben Migrationsgeschichten in der Literatur hinterlassen? Inwiefern ist dieses multikulturelle Erbe in Bayern sichtbar bzw. wie wird es sichtbar gemacht? Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf zwei bisher unterrepräsentierten Perspektiven: Exil und Migration aus der Sicht von Frauen und Kindern.

Das Programm der Sommerschule umfasst Vorträge von Expertinnen und Experten, gemeinsame Lektüre literarischer Texte, Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, eine Stadtführung auf böhmischen Spuren sowie den Besuch von vier Institutionen, die sich für die Sichtbarkeit der ostmitteleuropäischen Kulturen in Bayern einsetzen.

Die Sommerschule fördert den Austausch zwischen bayerischen und tschechischen Studierenden, Universitäten und Kulturinstitutionen. Drei Programmpunkte werden für das interessierte Publikum geöffnet.

Sprache der Sommerschule: deutsch.
Teilnehmende: jeweils 10 Studierende von der LMU München (Slavistik, Osteuropastudien) und aus Tschechien (J. E. Purkyně Universität in Ústí nad Labem und Karls-Universität Prag).
Organisation: Jun.-Prof. Dr. Svetlana Efimova (LMU München) und PhDr. Lucie Antošíková, Ph.D. (Tschechische Akademie der Wissenschaften) in Kooperation mit Prof. Mgr. Renata Cornejo, Ph.D. (J. E. Purkyně Universität in Ústí nad Labem).
Gefördert von der Bayerisch-Tschechischen Hochschulagentur (BTHA) in Kooperation mit der LMU München, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) und dem Adalbert Stifter Verein – Kulturinstitut für die böhmischen Länder.

DREI ÖFFENTLICHE PROGRAMMPUNKTE

1. Workshop „‘Osteuropäisches’ Bayern zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Erinnerung und Sichtbarmachung“
Wann: Montag, 27.07.26, ganztägig
Wo: Bibliothek der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW), Alfons-Goppel-Str. 11.

2. Lesung mit der Autorin Désirée Opela zu ihrem Roman „Das Wetter in uns“ (2022)
Wann: Mittwoch, 29.07.26, 18 Uhr
Wo: Seidlvilla, Nikolaipl. 1B.

3. „Kompetenz, Vision und praktische Umsetzung“. Ein Gespräch mit der Übersetzerin, Kulturvermittlerin und Gründerin des Allee Verlags Veronika Siska
Wann: Freitag, 31.07.26, 14 Uhr
Wo: Bibliothek der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW), Alfons-Goppel-Str. 11.