Slavische Philologie - Slavistik
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UKRAINISTISCHE WINTERSCHULE 2018 für Studentinnen und Studenten

09.03.2018

Die Winterschule Ukraine richtet sich an Studierende und Nachwuchswissenschaftler sowie an Interessenten aus gesellschaftlichen Institutionen und Medien, die an grundlegenden historischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenhängen der Ukraine und ihrer Nachbarn interessiert sind.

Es werden an 5 Tagen 3 Kurse angeboten, die grundlegende Kenntnisse zu Geschichte, Wirtschaft und Literatur vermitteln. Montag bis Freitag werden von 9.30 bis 14.30 Uhr in auf einander folgenden Kursen Hintergründe und Zusammenhänge wirtschaftlicher, historischer, kultureller Fragen vermittelt.
Die Kurse werden von Spezialisten mit Vorträgen zu Sprache, Politik und aktuellen Themen ergänzt.
Als kulturelles Begleitprogramm wird in Abstimmung und Ergänzung mit den Kursen ein Literatur- und Filmabend angeboten.

WO: München
WANN: 5. - 9. März 2018
WAS: 5 Tage mit 6 Stunden Geschichte – Wirtschaft – Literatur PLUS Zusatzprogramm am Abend
Montag – Freitag je 2 Stunden Geschichte, Wirtschaft und Literatur für alle Teilnehmer (keine Parallelkurse)
Kurssprache: Deutsch, Englisch
Teilnahmegebühr:
90€
Bei Bedarf Unterstützung bei der Suche nach einer günstigen Unterkunft

Die ukrainistische Winterschule wird durchgeführt in Kooperation des Instituts für Slavische Philologie der LMU München, des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) Regensburg und der Ukrainischen Freien Universität (München).

Bei Interesse schicken Sie eine Email an:
ukrainistik.schule@slavistik.uni-muenchen.de

Verbindliche Anmeldung dann bis 25. Februar 2018


Programm

Geschichte
Referenten: Prof. Dr. Katrin Boeckh (IOS Regensburg, LMU München), Prof. Dr. Guido Hausmann (IOS Regensburg, UR)

  • Mo 9.30-11.00 Uhr Moderne Nationsbildung: Ukrainisches nationales Denken in imperialen / europäischen Kontexten im 19. Jahrhundert (Hausmann)
  • Di 9.30-11.00 Uhr Staatsbildung: Ukrainische Staatsbildungsversuche nach dem Ersten Weltkrieg (Hausmann)
  • Mi 9.20-11.00 Uhr Soziale und nationale Katastrophe: Hunger und Terror in der Sowjetunion der 1930er Jahre (Hausmann)
  • Do 9.30-11.00 Uhr Besatzung, Widerstand und Neuaufbau: Zweiter Weltkrieg und seine Folgen im Spätstalinismus (Boeckh)
  • Fr 9.30-11.00 Uhr Vom homo sovieticus zum homo postsovieticus: Spätsowjetisches Erbe und Neuaufbrüche in der Ukraine nach 1991 (Boeckh)

Wirtschaft
Referenten: Prof. Dr. Richard Frensch, Dr. Miriam Frey, Dr. Ksenija Gatskova, Dr. Olga Popova, Dr. Oleg Sidorkin

  • Mo 11.10-12.40 Uhr Die Ukraine als Fallbeispiel für die Bedeutung von Institutionen (Frensch)
  • Di 11.10-12.40 Uhr Geschlechtsspezifische Einkommensungleichheit in der Ukraine (Gatskova)
  • Mi 11.10-12.40 Uhr Determinants of corruption: How unique is Ukraine? (Sidorkin)
  • Do 11.10-12.40 Uhr Soft budget constraints in (post-) transition economies: Highlighting the Ukrainian perspective (Popova)
  • Fr 11.10-12.40 Uhr Ökonomische Aspekte der Umwelt- und Energiepolitik in der Ukraine / Economic aspects of environmental and energy policy in Ukraine (wahlweise deutsch oder englisch)

Literatur
Referenten: Dr. Alexander Kratochvil

  • Mo 13.00-14.30 Uhr Vom Mittelalter zu den Anfängen der neueren Literatur bei Ivan Kotljarevs’kyj und Taras Ševčenko (19. Jahrhundert)
  • Di 13.00-14.30 Uhr Moderne und Modernismus (Ivan Franko, Lesja Ukrajinka, Mychajlo Kocjubynskyj, Olha Kobyl’jans’ka)
  • Mi 13.00 – 14.30 Uhr Sowjetukrainische Literatur
  • Do 13.00 – 14.30 Uhr Dissidenten- und Exilliteratur. Übergang zur postsowjetischen Literatur und 1990er Jahre (Oksana Zabužko, Andrej Kurkow, Jurij Andruchovyč, Stanislauer Phänomen, Vasyl‘ Koželjanko, Jurij Wynnytschuk u.a.)
  • Fr 13.00 – 14.30 Gegenwartsliteratur, Popliteratur, Majdan- und Kriegsliteratur (Serhij Zhadan, Ljubko Deresh, Maria Matios, Artem Čech u.a.)